Schimmelpilzsporen befinden sich überall in der Luft. Sie lassen sich wie Staubpartikel an allen möglichen Stellen nieder. Erst durch ausreichendes Feuchtigkeitsangebot tritt ihr Lebensrhytmus wieder in Gang. Nach Wasseraufnahme vergrößert die Spore ihr Volumen durch quellen.

Die Keimhaut reißt an einer Stelle auf, an der ein Keimfaden auswächst. Durch seitliche Ausstülpungen verzweigt sich dieser, so dass von der Spore ausgehend, strahlig ein Keim-Myzelium (Pilzgeflecht) entsteht. Von dieser Infektionsstelle breitet sich das Myzelium kreisflächenförmig aus. Diese Erscheinung wird oft aus Unkenntnis der elastischen Dichtmasse angelastet. Es wird dann behauptet, der Schimmel wachse aufgrund mangelhafter Quallität des Materials, aus der Dichtmasse heraus. Prinzipiell treten Schimmelpilzbeläge nur dann auf, wenn drei Faktoren erfüllt sind: 1. Hohe Feuchtigkeit mit geringer Luftbewegung, zB. in Bädern, Duschen, Küchen ect. 2. Wärme 3. Nahrung in Form organischer Ablagerungen, z.B. Rückstände von Seife, Shampoo, Duschgel, Badezusatz, Kochdunst usw.

Die in Punkt 3 genannten Rückstände bilden eine hervorragende Nahrungsquelle für Sporen, die sich als Myzelien vornehmlich in schlecht belüfteten Räumen bei hoher Luftfeuchtigkeit fortpflanzen.

Schimmelpilzsporen gedeihen am besten an dem wärmsten Flächenteil eines Fliesenbelages, der wegen der schlechten Wärmeleitfähigkeit, die dauerelastische Silikon-Fuge ist. Sie sterben nach Aufzehrung der Nahrung ab und bleiben als schwarze, rote, braune oder grüne Flecken auf der Dichtmasse zurück.

 

Fazit:

Das wirkungsvollste und sicherste Mittel gegen Schimmelpilzbefall ist immer noch die Sauberkeit. * Regelmäßig pflegen statt erneuern **Regelmäßig putzen statt reklamieren*

 

 

 

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